Mikrofon-Test
Rohsignal ohne Echo-/Rauschunterdrückung und ohne automatische Pegelregelung. Am besten mit Kopfhörer, damit die Wiedergabe nicht ins Mikro geht.
Pegel
–
Ziel beim Sprechen: Spitzen grob zwischen −12 und −6 dBFS, nie rot (Übersteuerung).
Spektrum (hell = jetzt, blau = Mittel der letzten Sekunden)
Spektrogramm (Plopp-Laute sind helle Flecken ganz unten)
Messungen vergleichen
| Messung | Dauer | Sprachpegel | Spitze | Clips | Rauschabstand | Bass | Zischen | Plopps | Hinweise | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Noch keine Messung. | ||||||||||
„Bass“ und „Zischen“ sind relativ zum Sprachbereich (300–3000 Hz). Die Absolutwerte sagen wenig, interessant ist der Vergleich zwischen den Messungen: Näher ran → Bass steigt (Nahbesprechungseffekt). Die Plopp-Erkennung ist eine Schätzung.
So testest du
- Richtung: Der Yeti wird von vorn besprochen (Seite mit Logo und Lautstärkeregler), nicht von oben. Für eine Stimme die Richtcharakteristik Niere (Herz-Symbol) wählen.
- 1. Ruhe messen: 5 Sekunden still sein. Das ergibt das Grundrauschen (Raum, Lüfter, Mikro) und damit den Rauschabstand.
- 2. Abstände: Denselben Text bei z. B. 5 cm, 15 cm und 30 cm aufnehmen, Abstand jeweils ins Feld schreiben. Gain dabei gleich lassen.
- 3. Plopp-Test: „Peter packt prima Pakete, Papa putzt bunte Paprika.“ einmal mit und einmal ohne Popfilter, oder leicht seitlich am Mikro vorbei sprechen.
- 4. Zischlaute: „Sieben scharfe Schweizer Sensen sausen sehr schnell.“
- Danach per ▶ vergleichen. Mit ⬇ als WAV speichern, dann kann Claude die Dateien auch genauer auswerten.
- Unter Windows: Systemsteuerung → Sound → Aufnahme → Yeti → Eigenschaften: „Audioverbesserungen“ aus, Pegel dort bei 100 % lassen und die Lautstärke mit dem Gain am Mikro einstellen.